Mehr Effizienz für Wärmetauscherrohre
Innen gerippt und außen glatt
12.04.2010 // Fachartikel-
- Dank der wärmetechnisch optimierten Innenoberfläche haben Cuprofin-Rohre einen hohen Wirkungsgrad
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- Die Wärmetauscher gibt es mit Rohren aus dem klassischen Werkstoff Kupfer, aber auch aus Kupfer-Nickel und Edelstahl
Um den Wirkungsgrad von Wärmetauschern in der Prozesstechnik zu steigern und die Apparategrößen zu reduzieren, geht die Entwicklung hin zu innenberippten Rohren und zu kleineren Rohrdurchmessern. Die innenberippten Rohre der Cuprofin-Reihe können mit einem kleinstmöglichen Außendurchmesser von 5 mm serienmäßig gefertigt werden.
Auf Basis der Werkstoffe Kupfer, Kupfer-Nickel und Edelstahl bieten die Wieland-Werke für die Prozesstechnik ein großes Spektrum hochwertiger Rohrprodukte mit vergrößerten Innenoberflächen. Die Cuprofin-Rohre, die dank wärmetechnisch optimierter Oberflächen ein Höchstmaß an Energieeffizienz gewährleisten, werden zur Verflüssigung und Verdampfung von Kältemitteln eingesetzt. Sie kommen aber auch beim Transport von flüssigen Wärmeträgermedien zum Einsatz – unter anderem in luftbeaufschlagten Wärmetauschern. Zur Leistungseffizienz tragen auch kompakte Geometrien bei, die exakt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind. Die innenberippten Rohre werden in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und im eigenen Prüflabor kontinuierlich optimiert. In Abhängigkeit von den Anforderungen der Prozesstechnik wird der geeignete Rohrwerkstoff dabei vom Anwender definiert.
Neben dem klassischen Werkstoff Kupfer setzt Wieland für die Cuprofin-Rohrprodukte mittlerweile auch Kupfer-Nickel und Edelstahl ein. Rohre aus Kupfer-Nickel zeichnen sich in salzhaltiger Atmosphäre, insbesondere bei Meerwasseranwendungen, durch eine hohe Materialbeständigkeit aus. Der Werkstoff Edelstahl hingegen eignet sich für aggressive Medien oder Kältemittel wie Ammoniak. Für Wasser-Glycolgemische auf der berippten Rohrinnenseite gibt es die Produktvariante Cuprofin G.
Im Labor getestet
Wieland kombiniert die bewährte Fertigungstechnologie mit wärmetechnischer Entwicklungsarbeit. In den Laboren des Unternehmens führen die Experten Technikumsversuche nahe an den Bedingungen der Fertigung auf Kundenseite durch. Im wärme- und kältetechnischen Labor stehen spezielle Versuchseinrichtungen zur Verfügung, mit deren Hilfe die Leistungsfähigkeit einzelner Komponenten oder ganzer Baugruppen ermittelt werden kann. Die in der Kälte- und Klimatechnik wichtigen Prozesse der Verdampfung und Kondensation von Kältemitteln werden in eigens dafür konzipierten Prüfständen untersucht. Es sind Messungen mit fast allen Sicherheitskältemitteln wie R134a, R410A, R407C und R404A möglich.
Für den Anwendungsbereich Heizungstechnik können Untersuchungen zur Wärmeerzeugung und -speicherung durchgeführt werden. Ein Messstand für gasbefeuerte Heiz- und Brennwertgeräte erlaubt die präzise Erfassung aller wichtigen Leistungs- und Verbrennungsdaten.
In einem Versuchsaufbau zur Simulation von Warmwasserspeichern lassen sich Strömungsvorgänge bei freier Konvektion beobachten. Dies liefert die Grundlagen zur Optimierung von Wärmetauschern für die Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen. Im Geschäftsfeld Chemie – Prozesstechnik wird Entwicklungsarbeit mit wärmetechnischen Messungen in enger Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Universitäten und Institutionen betrieben.
Online-Info www.cav.de/0410461


