Rätsel März 2010


Den Blick auf das Wasser gerichtet

Auf und nieder, immer wieder

So ließe sich wohl am besten die bekannteste Entdeckung des Wahl-Amerikaners beschreiben, dessen Konterfei zahlreiche Geldscheine seiner Heimat zierte. Geprägt wurde sein Leben von einem Kampf der Systeme. Und auch eine der erfolgreichsten Hardrockbands verdankt ihren Namen diesem Zweikampf. Zuerst arbeitete er für seinen großen Konkurrenten, dann trennten sich die Wege und später bekämpfte jener ihn, denn seine Erfindung brachte Licht auf die World Columbia 1893. Auf 700 eigene Patente hat er es immerhin gebracht. Aber anders als sein Konkurrent, der im wesentlichen ans Geldscheffeln dachte, war er auch ein Visionär. Er träumte von einer besseren Welt: von einer Erde, befreit von Hunger und Not, von einem weltweiten Kommunikationssystem, von der Kontrolle des Menschen über das Wetter, von der Nutzung eines unbegrenzten Vorrats von Energie und, last not least, von einer ständigen Verbindung zu Bewohnern anderer Planeten. Vieles, was seinen Zeitgenossen wie Utopie erschien, gehört inzwischen zu den alltäglichen Errungenschaften des modernen Lebens - gedenken sie seiner, wenn sie das nächste Mal von ZDF auf RTL umschalten -, anderes wird bis heute nicht verstanden oder aber der Öffentlichkeit vorenthalten: ein Teil seiner schriftlich skizzierten Erfindungen verschwand in geheimen Militär- und Staatsarchiven. Kurz nach seinem Tod versuchte das Militär eine seiner Ideen so spektakulär umzusetzen, dass es später sogar für einen Film reichte. Wie heißt der Erfinder, der in einem magischen Wettstreit von einem englischen Rockstar gespielt wurde?


Wissen Sie die Lösung? Dann senden Sie uns den Namen des Erfinders, den wir suchen.

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Text-Überprüfung

   Gewinnen Sie im März

 

   

 1. Preis:     Ein Jahresabo "bild der wissenschaft"

 2. Preis:     Ein 3D-Laserbild in Kristallglas (Weltall)

 3. Preis:     Ein Buch "Irren ist bequem" 


 Rätsel Februar 2010


Dies tierische Gewächs trägt den Namen unseres Ich weiß nicht.

Tierisch schweres Rätsel

„Was ist das für ein Tier?“, fragte Jakob, seines Zeichens Koch und Entdecker, die Einheimischen, die daraufhin geantwortet haben sollen: „Ich weiß nicht“. Und weil jeder der Gesprächspartner sich in seiner Sprache unterhielt, war der Weltreisende zufrieden und vermerkte in seinem Reisetagebuch: „Neues Tier entdeckt. Name: Ich weiß nicht“. Das „Ich weiß nicht“ ist übrigens ein recht robustes Tier, das nicht nur auf dem von Jakob bereisten Erdteil überleben kann. An der Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert brachen in Schlesien einige der Exemplare aus dem örtlichen Zoo aus und lebten putzmunter einige Jahrzehnte in freier Wildbahn – 1980 wurde das letzte Exemplar erlegt. Der Ort, an sich dies zutrug, hieß bis 1945 nach einem berühmten preußischen Feldherrn, der in der Gegend seinen Altersruhesitz bezogen hatte und vor allem dadurch bekannt wurde, dass er Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig besiegt hatte. Das gesuchte „Ich weiß nicht“ war übrigens im Juli 2004 Spiegel-online noch eine Schlagzeile wert – einer der normalerweise friedlichen Pflanzenfresser soll im Hungerwahn einen Hund ertränkt haben ... Welches „Ich weiß nicht“ ist gesucht?


Mein Name ist Känguru, ich weiß von nichts

Die Geschichte vom „Ich weiß nicht“ ist offensichtlich eine nette Mär, die aber das etymologische Wörterbuch The Facts on File Encyclopedia of Word and Phrase Origins immer noch wiedergibt. James Cook, der Australienreisende soll die Eingeborenen befragt haben, wie das hüpfende Tier heißt, worauf die Eingeborenen antworteten: „Känguru“. Mittlerweile hat ein Sprachforscher aber eine Vokabel der Aboriginees ausgegraben, die „gang oo roo“ lautet und das Känguru bezeichnet. In Blüchersruh, benannt nach „Marschall Vorwärts“, Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt, entkam um die vorletzte Jahrhundertwende eine Herde Bennet-Kängurus aus dem Zoo. Die Population stieg bis 1910 auf 60 bis 70 Exemplare. Dass die friedlichen Pflanzenfresser in der australischen Dürre ganz schön aggressiv werden, veranlasste Spiegel-online zur Schlagzeile „Hungriges Känguru ertränkt Hund“ – mittlerweile ist aus dem Känguru in allen Spiegelmedien wieder ein Känguruh geworden. Ein Tribut an die alte Rechtschreibung, weshalb wir natürlich beide Schreibweisen gelten ließen.


   Die Gewinner des Februar-Rätsels

 

    1. Preis:     Über ein Jahresabo "Natur & Kosmos" freut sich demnächst Carmen Fehling. 

    2. Preis:     Einen Bildband "Kultivierte Erde" gewinnt Georg Stenkamp

    3. Preis:     Ein Gedächtnisspiel "Nature" erhält Sylvia Weihs

 

    Viel Spaß mit den Gewinnen wünscht die Online-Redaktion!!!