Was wohl unter diesem Turban steckt?

Das Geheimnis des Turbans

Haben Sie schon mal Google gebeten, englische Seiten für Sie zu übersetzen? Liest sich wie eine Mischung aus Yoda und Buchstaben-Würfeln. Seien Sie jetzt verwundert nicht...

 "Zuerst berichtet in 1304 im Besitz eines indischen Rajah später fiel es in die Hände des Sultan Baber. Für die folgenden zwei Jahrhunderte war es der Mogulkaiser. 1739 drang Nadir von Persien Delhi ein. Seine systematische Plünderung der Stadt konnte den sehr großen gesuchten freilegen nicht, aber dann wurde er durch eine der haremfrauen erklärt, dass der eroberte Mogulkaiser sie innerhalb turban sein versteckt hatte. Nutzen aus einer orientalischen Gewohnheit ziehend, lud Nadir seinen Gefangenen zu einem Fest ein und schlug vor, dass sie turbans austauschen. Zurückziehend vom Fest, entrollte er das turban und befreit den großen. Ihn sehend, schrie er ..." – ja, was schrie er denn?

Bevor Sie an Googlelitis eingehen, noch ein paar zusätzliche verwirrende Sätze in echtem Deutsch. Gesucht ist ein metastabiler Werkstoff, den auch die Beatles besungen haben und der bei der Herstellung von Fahrrädern große Tradition hat. Der von Google beschriebene älteste bekannte Vertreter seiner Zunft würde wohl vor Neid erblassen, wenn er sein Gefängnis verlassen und zum Zentauren reisen könnte. Gegen diesen Zwerg ist er nur eine kristalline Mikrobe.

Wie heißt der Funkelnde, den wir suchen?


Wissen Sie die Lösung? Dann senden Sie uns den Namen zu, den wir suchen.

captcha

Text-Überprüfung

   Gewinnen Sie im September

 

   

 1. Preis:     Ein Jahresabo "Natur+Kosmos"

 2. Preis:     Ein Buch "Von einem der auszog, die Welt zu verstehen"

 3. Preis:     Ein Gedächtnisspiel "Nature"

 


 Lösung August 2010


Schweizer Medizinmann

Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim wurde wahrscheinlich 1493 in Einsiedeln im Kanton Schwyz geboren. Was, kennen Sie nicht? Er hätte sich auch einen einfacheren Namen aussuchen können. Hat er auch, aber erst später: Paracelsus.

Sein Vater war Mediziner und so trat er in seine Fußstapfen. Das Studium in Deutschland war ihm zu sehr von versteinerten Meinungen geprägt. Antike Ärzte wie Galen oder Hippokrates waren über jeden Zweifel erhaben. Nicht so in seinen Augen. Sein Lebensmotto " Alterius non sit, qui suus esse potest - Keiner sei einem anderen hörig, der sein eigener Herr sein kann!" unterstreicht seine Haltung, eigene Erfahrungen zu machen. Er ging nach Ferrara und promovierte dort zum "Doktor beider Arzneien". Anschließend reiste er auf verschiedenen Pilgerstraßen und als Militärarzt mehrere Jahre lang umher und durchstreifte dabei ganz Europa, von Spanien bis Schweden, von Russland bis Kroatien. 1524 kam er erstmals nach Salzburg. Dort nahm er Anstoß an den sozialen und religiösen Zuständen in der Stadt. Eine theologische Schaffensperiode schloss sich an. 1525 floh er vor dem Erzbischof, weil er in die Bauernaufstände verwickelt war. 1527 erhielt er eine Professur in Basel, wo der "Luther der Medizin" es wagte, eine deutschsprachige Vorlesung über Geschwüre und ihre Heilung zu halten. Er floh und kam 1529 nach Nürnberg, wo er erstmals als Paracelsus publizierte. Am Schluss seines Lebens kam er nochmal nach Salzburg, wo er abermals theologische Schriften über Sozialethik anfertigte und 1541 starb.

 


 Die Gewinner des August-Rätsels

 

    1. Preis:     Über ein Jahresabo "Damals" freut sich Natalie Karnowsky. 

    2. Preis:     Ein Solarradio gewinnt Manfred Nagel.

    3. Preis:     Einen USB-Tassenwärmer erhält Anita Strasser.

 

    Viel Spaß mit den Gewinnen wünscht die Online-Redaktion!!!

 


 Büchertipps


 Verrückte Geschenke

 

Hier geht es zum Wissenschaftsshop von Bild der Wissenschaft.