Beschreibung

Saubere Luft und Energierückgewinnung

Gelungene Kombination

Gesetzlich festgelegte Grenzwerte veranlassen Unternehmen, Anlagen installieren zu lassen, die die Abluft reinigen, um der europäischen VOC-Richtlinie sowie den Anforderungen der TA-Luft und der Lösemittel-Verordnung gerecht zu werden. Um dabei gleichzeitig Energiekosten zu senken, entwickelten Experten der Wessel-Umwelttechnik GmbH, einem Unternehmen der TIG Group, eine Anlage zur Abluftreinigung und kombinierten diese mit einer Wärmerückgewinnungsanlage, um Energie rückzugewinnen. Diese ist auch bei stark staubbeladener Luft einsetzbar.

 

„Die in der Abluft enthaltene Wärme wird nicht in die Atmosphäre abgegeben, sondern mittels eines Wärmetauschers im Produktionsprozess genutzt, wodurch eine Kostensenkung für den thermischen Energiebedarf um bis zu 90 % möglich ist", erklärt Dipl.-Ing. Heino Schulze, Vertriebsleiter bei der Wessel-Umwelttechnik GmbH.

Stärker anhaftende Abluftinhaltstoffe reinigt ein neuartiges ein- bis zweistufiges Wärmetauscher-Abreinigungssystem, das die TIG-Ingenieure speziell für diese Anwendungen konzipierten. Leichtflüchtige organische Komponenten und Stäube entfernt das Devocs-Abluftreinigungssystem, das bei hohen Schadstofffrachten aus zwei Apparaten besteht. Das Wessel-CS-Biokatwäschersystem mit kreislaufgeführter Wasseraufbereitung besteht im Wesentlichen aus dem CS-Biokatwäscher (Column System) mit einer Füllkörperpackung, dem Vorlagebecken, einem integrierten Tropfenabscheider und der Konditionierung. Der Anlagenteil zur kreislaufgeführten Wasseraufbereitung besteht aus dem FBM-Bioreaktor (Festbetteinbauten - Biologie - Mesophil), dem Belebtschlamm-Separator, Pumpen sowie Dosierstationen für Neutralisationsmittel und biokatalytische Additive. Die Verknüpfung der Wärmerückgewinnung mit dem Wäschersystem führt zur Reduzierung des Frischwasserbedarfs, bis hin zur Option, überhaupt kein Frischwasser zu benötigen. „Mit der Kombination beider Systeme – der Wärmerückgewinnung mit der Devocs-Abluftreinigung – verknüpfen wir das gesetzlich Notwendige, nämlich die Einhaltung der Grenzwerte, mit dem Faktor Kostenersparnis", erklärt Heino Schulze abschließend.

 

 


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Umwelt